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Radiästhesie
[lateinisch-griechisch] die, Okkultismus: die Lehre von angeblichen Strahlenwirkungen, die von belebten und unbelebten Objekten ausgehen und von besonders empfindlichen Menschen (Radistheten) durch Wünschelrute oder siderisches Pendel feststellbar sein sollen.

(2002 Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG )

Schon immer hat sich der Mensch seine Fähigkeit, feinstoffliche Energien zu fühlen, nutzbar gemacht. Neben der Suche nach Wasser und Bodenschätzen wurde mittels der Rute oder des Pendels auch der geeignete Platz für Häuser, Ställe und andere Gebäude gesucht. Denn aus jahrhundertelanger Erfahrung wusste man, dass an bestimmten Plätzen Einflüsse wirksam sind, durch die der Mensch schlecht schläft, die Kühe weniger Milch geben, die Bäume Misswuchs zeigen und schlechte Ernteerträge bringen.

Es gibt immer noch sehr unterschiedliche Auffassungen darüber, wie die Bewegungen von Pendel / Rute zustande kommen.

Ausgangspunkt für meine Arbeit ist, daß der Mensch das Meßinstrument ist, das um ein vielfaches empfinlicher ist als jedes bisher erfundene technische Gerät. Das Problem ist nur, diese Wahrnehmungen unserer Körper sichtbar, d. h. bewußt zu machen.
Unser Körper wird von unzähligen Informationen (Gerüchen, Geräuschen, Gefühlen etc.) überflutet und verschiedenste "Filter" sortieren das für uns wichtigste heraus. Was "wichtig" ist, ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich und wenn wir z.B. bei einem Unfallbericht fünf verschiedene Zeugenaussagen lesen, werden wir auch fünf voneinander abweichende Aussagen erhalten. Unsere "Filter" beschneiden somit unsere Wahrnehmungsfähigkeit. Diese "Filter" werden z.B. durch Erziehung, Religion, Kultur mitgebildet.
So ist auch der Versuch, wieder auf unsere Intuition zu hören, ein Versuch einige "Filter" abzubauen. Diese entstanden unter anderem dadurch, daß in unserer Erziehung, Kultur etc. Intuition zumeist keine große Rolle spielt und mehr Wert auf intellektuelle Fähigkeiten gelegt wird.

Letzten Endes sind auch Pendel/Rute nur ein Hilfsmittel um "einen Zeiger an das Meßinstrument Mensch" zu bauen - je nach eigener Entwicklung kann auch völlig auf diese Hilfsmittel verzichtet werden.

Als Arbeitshypothese gehen wir davon aus, daß die Bewegungen von Pendel/Rute durch minimale Muskelzuckungen des Körpers ausgelöst werden, welche widerum aus Signalen unseres Unbewußten resultieren (auch in der Kinesiologie wird beim Muskeltest die enge Verbindung der Muskulatur zum Unbewußten genutzt).

Je nach Anlage und Training kann das Unterbewußte verschiedenen Informationen z.B. über technische oder geopathische Störstrahlen genauso gut wie über die veränderte Abstrahlung kranker Organe aufnehmen und diese über Pendel/Rute sichtbar machen.

Geschichte der Radiästhesie

  • · Bereits in der Bibel wird berichtet, wie Moses mittels eines Stockes Wasser aus dem Berg laufen ließ
  • · Ebenfalls schon in Ägypten wurden in Pharaonengrabstätten Skulpturen und Bilder von Priestern mit Gabelzweigen gefunden. Einige Gräber enthielten Pendel als Totenbeigabe.
  • · Ungefähr 2000 v. Chr.erließ der chinesische Kaiser Kuang Yu ein Edikt, daß bis heute Gültigkeit hat. Es heißt dort: „Kein Haus darf gebaut werden, bevor die Erdwahrsager (Rutengänger) bestätigt haben, daß das Grundstück frei von Erddämonen sei“.
  • · Mittelalter: Im Nibelungenlied wird die Wünschelrute (wunsciligerta) oft erwähnt. Wolfram von Eschenbach erwähnt die Wünschelrute im „Parzival“
  • · im 15. Jh. hinterläßt Benediktinermönch und Alchemist Basilius Valentinus in seinem Testament detaillierte Anweisungen über den Gebrauch der Rute.
  • · 1914 - 1918: Pendler und Rutengänger wurden an allen Fronten des 1. Weltkrieges eingesetzt, um Wasser, Höhlen und Blindgänger zu finden. Kaiser Franz Josef zeichnete den Oberst Carl Beichel für eine Wassermutung im Karstgebiet aus, indem er eine goldene Wünschelrute am Kragen seiner Uniform tragen durfte.
  • · Einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung der Anwendung der Radiästhesie unter Benutzung einer sogenannten Einhandrute in der Neuzeit leistete der Österreicher Erich K. (Name abgekürzt, um markenrechtlichen Schwierigkeiten aus dem Wege zu gehen!)  (*13.Mai 1938) , der im Alter von 55 Jahren leider schon wieder diese Welt verlassen hat. Er begründete die sogenannte "Neue Homöopathie"

 

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